Frauen Union und Junge Union Ammerland besuchen Autobahnpolizeikommissariat Oldenburg

RASTEDE - Die Junge Union (JU) Ammerland besuchte gemeinsam mit der Frauen Union (FU) Ammerland das Autobahnpolizeikommissariat Oldenburg in Neusüdende. Auf dem Gelände befinden sich neben der Autobahnpolizei auch die Hunde- und die Hubschrauberstaffel der Polizei.

Zu Beginn wurde allen Besuchern von zwei Beamten der Polizeihundestaffel verdeutlicht, wofür Hunde in der täglichen Polizeiarbeit eingesetzt werden. Ob als Schutzhund oder Spürhund für z.B. Drogen, Geld oder Menschen – die Einsatzmöglichkeiten der Tiere sind vielfältig. Auf dem Übungsgelände gab es als Höhepunkt noch eine praktische Vorführung, dabei präsentierte ein Hundeführer zunächst eine Lektion zur Unterordnung. Danach wurden auf dem Außengelände Gegenstände versteckt und sofort vom Hund aufgefunden. Auch welche Kraft in den Tieren steckt, wurde von den Beamten auch direkt demonstriert. Mit einem weiteren Kollegen, der entsprechende Schutzkleidung trug, wurde die Festnahme eines Täters vorgeführt. Tatsächlich stellt der Hund den „Täter“ und beißt in den Arm. Auf Zuruf seines Führers lässt er danach sofort los und darf zur Belohnung mit dem Armschutz als Beute abziehen. Eine beeindruckende Vorstellung, da waren sich alle Besucher einig. Der in Rastede stationierte Polizeihubschrauber „Phönix“ wurde von Alexander Pfirrmann, einem der vier Piloten vorgestellt. Vom Nachtsichtgerät bis zur Wärmebildkamera – die technische Ausstattung des Hubschraubers ließ die Besucher staunen. So wurden sogar einige ausgewählte Einsatzvideos gezeigt, die die Hubschrauberstaffel „in Aktion“ zeigten, und so bei allen Teilnehmern einen spannenden Eindruck von der Polizeiarbeit hinterließen. Der Leiter der Öffentlichkeitsarbeit, Andreas Vahl, erläuterte den Teilnehmern die vielfältige Arbeit der Autobahnpolizei und setzte durch die Demonstration der Gefahren in Form von Videosequenzen ein weiteres spannendes Highlight. Die Besucher staunten über die Vielfältigkeit der Aufgaben, für die die Autobahnpolizei verantwortlich ist. Hellhörig wurden einige, als es um Abstandsmessungen ging. Hier musste sich der ein oder andere eingestehen, sich nicht immer an die Vorgaben zu halten. Bei allen Einsatzgebieten wurde den Besuchern deutlich, mit wieviel Leidenschaft die Beamten ihre tägliche Arbeit verrichten. „Die Arbeit der Polizei verdient mehr Anerkennung. Dies konnten wir heute aus der Veranstaltung mitnehmen, da die Polizisten sich mit vollem Einsatz für den Schutz der staatlichen Ordnung engagieren.“ so Jascha Buchweitz, Vorsitzender der JU Ammerland. „Die steigende Zahl der Angriffe auf Vollstreckungsbeamte ist erschreckend. Hier muss der Gesetzgeber reagieren.“ ergänzt Corinna Martens, Vorsitzende der FU Ammerland. Alle Teilnehmer waren sich am Ende einig, dass die Veranstaltung spannend und informativ war.

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